Ohne Berührungsängste im „Letzte-Hilfe-Kurs“

Interessierte erfuhren in der Volkshochschule mehr über die Begleitung einer sterbenden Person – Von Berthold Jürriens

Ein Willkommensschild hängt an der Türklinke, die Stühle stehen im Halbkreis, auf einem Tisch stehen Fläschchen mit Massageöl. Auf einem anderen liegen Bücher und Infomaterial. Sechs Personen haben sich am späten Mittwochnachmittag in der Volkshochschule versammelt, um über etwas zu sprechen, um das viele lieber einen großen Bogen machen: das Sterben.

Sich aktiv mit der Endlichkeit zu beschäftigen, löst bei vielen Menschen Beklemmungen oder Ängste aus. Denn durch den Sterbenden wird man mit seiner eigenen Endlichkeit konfrontiert. Auch ich bin heute Kursteilnehmer, nicht nur Beobachter. Und ich muss gestehen, als ich die Ankündigung des „Letzte-Hilfe-Kurses“ der VHS noch einmal überflogen habe, war da dieses leise Zögern. Werde ich etwas hören, das mich bedrückt? Etwas, das mich an Menschen erinnert, die ich verloren habe? Die Antwort lautet: ja. Aber es fühlt sich anders an, als ich dachte. […]

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Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Jürriens für seinen ehrlichen Artikel in der RNZ. 

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