Vom Leibgericht bis zum Aroma-Bad

Im Rahmen einer Baustellenführung erklärt die Leiterin des Hospizes, was alles für Sterbende und ihre Angehörigen getan werden kann

Sinsheim. Noch hängen Kabel von der Decke, und die Handwerker gehen ein und aus. Doch der Bau des Hospizes kommt gut voran. Im Juli soll es eingeweiht werden. Was momentan dort passiert und welche Besonderheiten Gäste und Angehörige künftig erwarten, zeigten die Leiterin Christine Lehner und Hans-Günter Hogg, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft und Vorstandssprecher des Fördervereins, bei einer Baustellenführung.

Der erste Blick geht meist nach oben. Und der ist beim Kraichgau-Hospiz sehr lohnend. Denn von der großen Dachterrasse hat man einen wunderschönen Blick über Sinsheim, unter anderem aufs Stadion und die Burg Steinsberg. Noch liegen schwarze Schutzmatten auf der Terrasse. Im Sommer sollen Pflanzen und Hochbeete den Bereich zu einem Wohlfühlort machen. Dort könnte gegrillt werden, blickt Lehner voraus.

Eine Grillparty im Hospiz mag sich für manchen schräg anhören. Doch im Gegensatz zu einem Krankenhaus geht es dort nicht darum, dass die Menschen geheilt werden, sondern darum, ihnen kurz vor ihrem Tod noch eine Freude zu machen. Und dieser Gedanke zieht sich durch die komplette Einrichtung.

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