Wir brauchen Ihre Unterstützung für ein stationäres Hospiz in Sinsheim.

Unser Projekt

Wir haben uns gemeinsam der Aufgabe verschrieben, ein stationäres Hospiz in Sinsheim zu schaffen. Es wird acht Plätze haben und den Bewohnern Sinsheims und der umliegenden Gemeinden zur Verfügung stehen, wenn eine fachkundige und liebevolle Betreuung in der letzten Lebensphase zu Hause nicht möglich ist. Nach wie vor steht der Kraichgau-Hospiz-Verein darüberhinaus für eine ambulante Sterbebegleitung zur Verfügung.

Es gibt bisher kein stationäres Hospiz in Sinsheim und der näheren Umgebung. Schwerkranke Menschen müssen für die letzten Tage ihres Lebens in Wiesloch, Heidelberg oder Bad Friedrichshall nach einem Hospizplatz suchen, wo sie oftmals nur die Möglichkeit haben, sich auf eine „Warteliste“ setzen zu lassen.

Diese nicht hinnehmbare Situation veranlasste den Hospizverein schon vor 17 Jahren, aktiv zu werden und im Stadtteil Adersbach zwei Hospizplätze zu schaffen, die aber inzwischen durch strukturelle Veränderungen im Gesundheitswesen nicht mehr zur Verfügung stehen.

Im Jahr 2020 initiierte der Hospizverein die Gründung des Fördervereins Kraichgau-Hospiz an der Elsenz, mit dessen Unterstützung das Projekt „ein stationäres Hospiz für Sinsheim“ nun gestemmt werden soll.

Im Lauf der Jahre wurde eine Menge Vorarbeit geleistet: Mögliche Standorte wurden gesucht und in Augenschein genommen. Unzählige Gespräche mit potenziellen Unterstützern fanden statt.

Auch in den eigenen Reihen wurden und werden Kompetenzen entwickelt, um ein Projekt diesen Ausmaßes voranzutreiben. Das in Sinsheim ansässige Architekturbüro Oszter arbeitete bereits Pläne für einen infrage kommenden Bauplatz aus und schuf eindrucksvolle computergenerierte Ansichten.

Sie zeigen plastisch, wie unser Hospiz nach Fertigstellung aussehen könnte.

Obwohl der erste Spatenstich noch nicht stattgefunden hat, liegen die wichtigen Eckdaten für das Kraichgau-Hospiz an der Elsenz schon fest.

Um die weitgehende Finanzierung des Betriebs durch die Kostenträger im Gesundheitswesen sicherzustellen, soll das Hospiz als eine Einrichtung mit familiärem Charakter geführt werden und über mindestens acht Betten verfügen.

Die räumliche Gestaltung der Einrichtung wird auf die besonderen Bedürfnisse schwer kranker und sterbender Menschen ausgerichtet. Die Patientenzimmer sind Einzelzimmer, aber so ausgelegt, dass auch Familienangehörige und Nahestehende bei Bedarf Übernachtungsmöglichkeiten vorfinden.

Der Betreiber wird eine gemeinnützige GmbH sein, die der Mildtätigkeit verpflichtet ist und keine Gewinne erwirtschaftet.

Auch an das Personal und die ehrenamtlichen Mitarbeiter werden besondere Anforderungen gestellt. Die Versorgung ist nicht primär darauf ausgerichtet, das Leben zu verlängern. Im Zentrum steht vielmehr die palliative Medizin und Pflege, deren Hauptaugenmerk auf der Linderung der Symptome liegt.

Ziel ist eine Steigerung der Lebensqualität für die noch verbleibende Zeit. Auch der psychosozialen Begleitung kommt in der Konfrontation mit dem Sterben hohe Bedeutung zu.

Sie kann bei der Entwicklung neuer Lebens-, Verhaltens- und Bewältigungsstrategien unterstützen sowie Kommunikationsschwierigkeiten überwinden helfen.

Sinsheim verfügt über eine ausgezeichnete Infrastruktur und eine nahezu komplette Dienstleistungspalette. Dazu zählen u. a. Kindertagesstätten, alle Schularten und vielfältige weitere Bildungseinrichtungen.

Der Gesundheitssektor ist gut aufgestellt mit niedergelassenen Ärzten fast aller Fachrichtungen, dem GRN-Krankenhaus mit seiner Palliativabteilung und Pflegeeinrichtungen sowie privaten Pflegediensten. Auch eine Abteilung für die spezielle ambulante Palliativversorgung (SAPV) ist seit einigen Jahren fest etabliert.

Mit einem stationären Hospiz wird somit eine der letzten Lücken im sozialen Netz geschlossen.

Wir brauchen Ihre Unterstützung.

Mit jeder Spende kommen wir unserem Ziel näher, ein stationäres Hospiz in Sinsheim zu schaffen.

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